Wie baut man technische Pressetexte auf? - Technik-Marketing | Pressearbeit | Content-Management
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Wie baut man technische Pressetexte auf?

Technische Pressetexte

Wie baut man technische Pressetexte auf?

Technische Pressetexte haben ähnliche Bestandteile. Natürlich hängt der genaue Aufbau vom Thema und den Fakten ab, die übermittelt werden sollen. Welche Inhalte sind ein Muss? Und worauf ist beim „Zusammenpuzzlen“ zu achten? (Bild: © Sergej Nivens / Fotolia)

Auf einen Blick:

  • An den Anfang gehört immer die verbesserungsbedürftige Ausgangssituation
  • Nachfolgend werden die Lösung und ihr Umsetzungsweg beschrieben
  • Zum Schluss wollen Leser auch noch die Ergebnisse des Projekts erfahren
  • Mit unterhaltsamen Zwischenüberschriften können Sie trockene Inhalte auflockern
  • Wichtig sind Fotos, auf denen Menschen bei der Anwendung der Technologie gezeigt werden

Technische Pressetexte werden erstellt, um Anwendung und Nutzen einer bestimmten Technologie darzustellen. Oft entstehen sie in Zusammenarbeit eines Anbieters/Herstellers mit einem Kunden. Die Case-Study wird auf der Website veröffentlicht oder für eine größere Streuwirkung Fachmedien zur Veröffentlichung angeboten.

Am Anfang steht das Problem

Zunächst gibt es eine bestimmte Ausgangslage oder ein Problem. Zu dessen Lösung wurde eine Maschine, eine Software oder eine Technologie konzipiert oder weiterentwickelt. Über diese soll nun mit dem Pressetext informiert werden. Damit der Journalist möglichst schnell versteht, um was genau es geht, muss die Ausgangslage am Anfang beschrieben werden.

Welche Lösung bieten Sie an?

Der Redakteur weiß nun, um welches Problem oder um welche Anforderung es geht. Seine Gedanken gehen also schon in die richtige Richtung. Nun leiten Sie über zu Ihrem Produkt. Beispiel: „Um diesen Bedarf zu erfüllen/dieses Problem zu lösen/den Endverbraucher bei … zu unterstützen, wurde von der Firma Z die XY-Technologie/-Software/-Maschine entwickelt.“

Technische Pressetexte – Funktionsweise und Nutzen des Projekts

Es könnte sein, dass dem Empfänger Ihres Pressetextes nun diese oder ähnliche Sätze durch den Kopf gehen: „Ah ja. Es gibt das Problem, und eine Lösung der Firma Z. Und wie funktioniert diese Technologie?“ Und genau diese Frage beantworten Sie ihn, indem Sie nun die wichtigsten Funktionen Ihres Angebots beschreiben. Aber bitte möglichst neutral und nicht zu werblich (siehe oben). Beispiel: „Die XY-Technologie/-Software/-Maschine basiert auf dem … -Prinzip. Das bietet für den Kunden folgende Vorteile: …“

Rahmenbedingungen oder Einschränkungen

Bei manchen Produkten gibt es Einschränkungen in Bezug auf die Zielgruppe (es ist z. B. nur für Firmen ab 20 Mitarbeitern geeignet) oder es müssen bestimmte Voraussetzungen vorhanden sein. Gilt dieser Fall auch für Ihr Produkt, nennen Sie diese Prämissen nun. Beispiel: „Die XY-Technologie/-Software/-Maschine wird von Firmen eingesetzt, die …“ oder „Wenn … in einem Unternehmen vorhanden ist, ist die XY-Technologie/-Software/-Maschine die richtige Lösung.

Daten und Fakten gehören auch dazu

Bei Pressetexten für Fachmedien sind die technischen Daten ein Muss. Inwieweit es bei Texten für allgemeine Medien nützlich ist, konkrete technische Daten anzugeben, hängt von deren Verständlichkeit ab. Es nützt nichts, den Endverbraucher mit Abkürzungen und Maßangaben zu konfrontieren, die außerhalb seiner Lebens- und Erfahrungswelt liegen.

Für die Kontaktaufnahme: Bezugsquelle und Ansprechpartner

Damit Interessenten für Ihr Produkt sofort mit Ihnen Kontakt aufnehmen können, geben Sie bitte Ihre vollständigen Kontaktdaten und eine Internetseite mit weiteren Informationen an.